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Die NHW baut!

2.600 Wohneinheiten hat die NHW derzeit in Bau und Planung. Alle gehen in den nächsten Jahren an den Start und tragen zu einer Entspannung des Wohnungsmarktes bei. Rund 400 Millionen Euro fließen in dieses Neubau-Engagement. Die Redaktion hat drei aktuelle Beispiele herausgegriffen.

FRANKFURT-BOCKENHEIM

Startschuss für erstes Hybrid-Projekt

„Unten lernen, oben wohnen“ – dies wird bald in der ersten deutschen Hybridschule im neuen Schönhof-Viertel in Frankfurt-Bockenheim möglich sein. Unter einem Dach entstehen hier eine vierzügige inklusive Ganztagsschule und direkt darüber 134 Mietwohnungen. 123 davon werden durch das Land Hessen und die Stadt Frankfurt gefördert. 

Zur feierlichen Grundsteinlegung im April 2025 hatten die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) und Instone Real Estate geladen. „Wir haben den nächsten wichtigen Schritt auf dem Weg zur Schaffung eines familienfreundlichen Quartiers erreicht“, so Dr. Thomas Hain, Leitender NHW-Geschäftsführer, im Beisein von Staatsminister Kaweh Mansoori und Mike Josef, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt. Mitte 2027 sollen die hybride Schönhof-Schule und alle darüberliegenden Wohnungen fertiggestellt sein. Bis zu 500 Schüler:innen können dann direkt am zentralen Quartiersplatz lernen. 

Das zukunftsweisende – mit rund 11,6 Millionen Euro geförderte – Pilot-Modell vereint Bildung, Wohnen und Nahversorgung. Prof. Dr. Marcus Gwechenberger, Dezernent Planen und Wohnen der Stadt Frankfurt, lobte die Kombination aus moderner Architektur, hoher Aufenthaltsqualität und nachhaltiger Bauweise. Das Projekt kombiniere den dringend benötigten Wohnraum mit den ebenso erforderlichen Bildungsangeboten und verbessere die soziale Infrastruktur.

Nette Geste beim Einzug der ersten Mieter

Während sich an anderen Stellen im neuen Quartier Schönhof-Viertel im Frankfurter Stadtteil Bockenheim noch rege die Baukräne drehen, wurden die ersten 217 Wohnungen im Quartier – 138 davon gefördert – bereits bezogen. Planungsdezernent Prof. Dr. Marcus Gwechenberger und NHW-Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal gratulierten Familie Popescu, stellvertretend für die vielen anderen neuen Mieter:innen, ganz traditionell zu ihrem Einzug und überreichten Brot und Salz. Die bezugsfertigen Wohnungen gehören zu den Baufeldern D und E. Der erste Bauabschnitt auf dem ehemaligen Siemens-Gelände ist bereits komplett vermietet. Insgesamt errichten die NHW und Instone Real Estate gemeinsam rund 2.000 Wohnungen im neuen Quartier.

FRANKFURT-NIEDERRAD

Adolf-Miersch-Siedlung wächst

Gute Nachrichten auch in der Adolf-Miersch-Siedlung in Frankfurt-Niederrad: Hier fiel der Startschuss für den Neubau eines Mehrfamilienhauses mit insgesamt 39 Wohneinheiten, 15 davon gefördert, sowie einer Tiefgarage mit 14 Stellplätzen. „Wir erhöhen die Zahl der Wohnungen in diesem gewachsenen Quartier in zentraler Lage mit guter Infrastruktur und Anbindung an den öffentlichen Nahver kehr“, erläuterte Dr. Constantin Westphal, NHW-Geschäftsführer, bei der Grundsteinlegung in der Melibocusstraße 48 im Beisein von Frankfurts Planungsdezernent Prof. Dr. Marcus Gwechenberger.

Die NHW bewirtschaftet derzeit in der Adolf-Miersch-Siedlung insgesamt circa 1.200 Mietwohnungen. Sie verwirklicht hier ein ganzheitliches Konzept, um das Quartier fit für die Zukunft zu machen: Neben einer energetischen Modernisierung der Bestandsgebäude erfolgte bereits eine Quartiersergänzung mit 25 geförderten Wohnungen im Passivhaus-Standard. Das Land Hessen fördert den sozialen Wohnungsbau in Frankfurt-Niederrad insgesamt mit rund zwei Millionen Euro, die Stadt Frankfurt unterstützt zusätzlich mit rund 1,2 Millionen Euro.

DARMSTADT

154 Wohnungen für die „MarienGärten“

Einen feierlichen Auftakt mit Grundsteinlegung gab es auch im Ludwigshöhviertel in Darmstadt-Bessungen: Hier errichtet die NHW im Quartier „MarienGärten“ im ersten Bauabschnitt 154 Wohnungen, davon 126 gefördert. Verteilt auf zwei Baufelder mit einer Grundstücksfläche von rund 16.700 Quadratmetern werden insgesamt acht Mehrfamilienhäuser entstehen. 

Neben den bis zu fünfgeschossigen Wohngebäuden entsteht auch eine zweistöckige Kindertagesstätte. „Wir erhöhen die Zahl der Wohnungen in Darmstadt erheblich – und das alles in einer schönen, ansprechenden Lage mit sehr guter Infrastruktur“, kommentierte Dr. Constantin Westphal, NHW- Geschäftsführer, den Baustart im Beisein von Staatsminister Kaweh Mansoori und Hanno Benz, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt. Das Quartier im Ludwigshöhviertel zeige, wie Herausforderungen des Wohnens im Ballungsraum vorbildlich angegangen würden, so Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori. Erklärtes Ziel seiner Landesregierung sei es, für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt zu sorgen und Flächen zu aktivieren. Jede und jeder in Hessen soll eine Wohnung zu einer bezahlbaren Miete finden können. Die NHW sei dem Land bei der Umsetzung der Wohnungspolitik ein wichtiger Partner. Hessen fördert den sozialen Wohnungsbau im Ludwigshöhviertel mit rund 28 Millionen Euro, die Stadt Darmstadt unterstützt zusätzlich mit rund vier Millionen Euro.