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Die Stadtentwickler der NHW-Marke ProjektStadt sind seit über vier Jahrzehnten in rund 130 Kommunen in Hessen, Thüringen und Baden-Württemberg aktiv.
Ihre Aufgaben sind breit gefächert. Sie reichen vom Management von Förderprogrammen über die Flächen- und Baulandmobilisierung, kommunale Energie- und Klimaschutzprogramme sowie Stadtteil- und Quartiersmanagement bis hin zu innovativen Dialogformaten in der Bürgerbeteiligung. Die Herausforderungen sind vielfältig – unsere Lösungen in aktuell über 220 Projekten sind es auch.
Vorreiter in der kommunalen Wärmeplanung: Energieminister Mansoori würdigt Fortschritte in Kelsterbach
Nahm wertvolle Erkenntnisse mit: Hessens Energieminister Kaweh Mansoori (Mi.) mit (u.a.) Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel (3. v. li.), Marion Schmitz-Stadtfeld (2. v li., Leiterin ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung) und Malaika Rahm (li., Projektleiterin ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung). Foto: Stadt Kelsterbach / Sebastian Betzold
Kommune treibt erste Projekte voran / Geothermie und Rechenzentrum als Bausteine der Wärmewende / ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung übernimmt zentrale koordinierende Rolle
Kelsterbach – Die Stadt Kelsterbach setzt bei der Kommunalen Wärmeplanung auf ein breites Maßnahmenpaket. Erste Projekte werden bereits sichtbar. Am Sportpark beginnen die Bohrungen für eine oberflächennahe Geothermieversorgung, zudem wird die Einbindung des Rechenzentrums in die zukünftige Wärmeversorgung vorbereitet. Vergangenen Freitag informierte sich der Hessische Wirtschafts- und Energieminister Kaweh Mansoori vor Ort über den aktuellen Stand.
Konkrete Gemeinschaftsaufgabe mit höchster Priorität
Mansooris Besuch machte deutlich: Kommunale Wärmeplanung ist kein abstraktes Zukunftsthema mehr, sondern eine konkrete Gemeinschaftsaufgabe mit höchster Priorität. Kelsterbach übernimmt als eine der ersten hessischen Kommunen eine Vorreiterrolle und gestaltet den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung strategisch und zukunftsorientiert. „Die kommunale Wärmeplanung schafft Planungssicherheit für die nächsten Jahrzehnte für Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaft und Handel sowie städtische Versorger“, so Mansoori.
Bürgermeister Manfred Ockel ergänzte: „Mit der Kommunalen Wärmeplanung wollen wir die Wärmeversorgung der Stadt klimaneutral, versorgungssicher und kostenbewusst neu aufstellen. Gemeinsam mit qualifizierten Fachbüros finalisieren wir derzeit die Planung. Ende März wird der Wärmeplan inklusive Maßnahmenkatalog vorliegen.“
Stadtbevölkerung kann sich aktiv einbringen
Die ProjektStadt | Integrierte Stadtentwicklung aus Frankfurt am Main übernimmt als Gesamtprojektsteuerer eine zentrale koordinierende Rolle. Leiterin Marion Schmitz-Stadtfeld erläutert: „Wir sind stolz auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Stadt und unserem Projektpartner BCC-ENERGIE. Zudem informieren wir die Stadtbevölkerung kontinuierlich über den Fortschritt der Wärmeplanung – sowohl durch Informationsveranstaltungen als auch über unsere digitale Beteiligungsplattform KelsterVoice (YourVoice).“ Die Plattform bietet eine barrierearme Möglichkeit, sich aktiv in Entscheidungsprozesse einzubringen. Jeder kann sich registrieren und auf einer 3D-Karte der Stadt Anmerkungen zu geplanten Maßnahmen hinterlassen. „So werden Transparenz und Mitbestimmung gestärkt sowie eine vielfältige Meinungslandschaft gefördert.“
Projektleiterin Malaika Rahm hebt hervor: „Die Vorreiterrolle Kelsterbachs zeigt, was möglich ist, wenn Kommune, Projektpartner und Land gemeinsam an einem Strang ziehen. Die Wärmewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe, und wir sind stolz, diesen Transformationsprozess aktiv mitzugestalten.“ Mara Teodoro, stellvertretende Projektleiterin, ergänzt: „Die lösungsorientierte Zusammenarbeit aller Beteiligten bildet die Grundlage für tragfähige, realistische und nachhaltige Lösungen für die Wärmeversorgung der Zukunft.“
Wie ist der Stand der Dinge in Sachen Kommunale Wärmeplanung? Hessens Energieminister machte sich in der Vorreiterkommune Kelsterbach ein Bild vom aktuellen Stand der Dinge. Foto: ProjektStadt
Wir sind ein verlässlicher, kreativer und innovativer Partner bei der Entwicklung von Kommunen. Eine unserer Stärken ist das Fördermittelmanagement. Jedes Jahr sichern wir durchschnittlich mehr als 30 Prozent der Städtebaufördermittel in Hessen für unsere Auftraggeber und untermauern so unsere Marktführerschaft. Eine große Rolle spielt die analoge und digitale Partizipation der Öffentlichkeit mit Hilfe von interaktiven Beteiligungstools, die zum Mitmachen animieren. Mit unserem Know-How passen wir unser Angebot an neue Aufgabenstellungen an und entwickeln neue Tools - wie z.B. bei der kommunalen Wärmeplanung.
über 190 laufende Projekte in 2024
in 111 Kommunen
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rund 47 Mio. € akquirierte Städtebaufördermittel in 2025