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Wohnraum on top

In Darmstadt und Frankfurt setzt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt auf Nachverdichtung nach oben. Ohne zusätzlichen Flächenverbrauch und Versiegelung schafft sie so 114 neue Wohnungen.

Wo Wohnraum knapp ist und Flächen für neue Häuser oder Anbauten nicht verfügbar sind, ist Aufstockung eine sinnvolle Option. Auch die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) nutzt vorhandenes Potenzial in ihrem Bestand.
Da solche Maßnahmen in der Regel in bewohntem Zustand stattfinden, lassen sich Beeinträchtigungen für die Mieter oftmals nicht vermeiden. 

Um diese so gering wie möglich zu halten und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, arbeiten Architekten, Bauleiter sowie Regional- und Servicecenter der NHW dabei Hand in Hand – so auch in Darmstadt-Eberstadt. Dort modernisierte die NHW im Brunnenweg ihre dreigeschossigen Bestandsgebäude mit 72 Wohnungen und brachte sie auf moderne Energie- und Baustandards. Parallel dazu wurde aufgestockt. 18 zusätzliche Wohnungen mit einer Fläche von insgesamt 1.315 Quadratmetern sind auf diese Weise entstanden, die neuen Mieter im Juli eingezogen. Der Unternehmensbereich Modernisierung und Großinstandhaltung setzte dabei auf eine konventionelle Holzrahmen-Bauweise. Diese ist besonders leicht, nachhaltig und lässt sich schnell verbauen.

Auch Frankfurt wächst in die Höhe

In der Fritz-Kissel-Siedlung in Frankfurt-Sachsenhausen hat die NHW ebenfalls 14 ihrer Mehrfamilienhäuser aufgestockt. 82 zusätzliche Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen sind so entstanden. Alle Gebäude in der Breslauer Straße und an der Mörfelder Landstraße wurden im dritten beziehungsweise vierten Obergeschoss um je ein Vollgeschoss ergänzt, die Gebäude im Ziegelhüttenweg um je zwei Vollgeschosse. Hier kamen Raummodule in Holzmassiv-Bauweise zum Einsatz – vorgefertigt in der Feldfabrik der Firma LiWooD. Im Zuge der Arbeiten erhielten die Hausfassaden der Bestandsgebäude und die Wände im Treppenhaus einen neuen Anstrich. Zudem wurden die Regen- und Kanalleitungen sowie die Keller- und Wohnungstüren erneuert.

Auf rund 5.000 Quadratmetern überbauter Dachfläche installiert der Energieversorger Mainova derzeit eine Photovoltaik-Anlage und setzt damit sein größtes gemeinsames Mieterstrom-Projekt mit der NHW um. Im Mai besuchten Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann, Mainova-Vorständin Diana Rauhut, LiWooD-Vorstand Christian Czerny und NHW-Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer die Baustelle. "Klimaschutz und bezahlbarer Wohnraum müssen kein Gegensatz sein, in der Fritz-Kissel-Siedlung gehen sie Hand in Hand", konstatierte Feldmann. "Nachhaltiger Strom vom Dach ist ein wichtiger Baustein, um als Stadt bis 2050 klimaneutral zu werden."

Diana Rauhut - Vorständin Mainova AG

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Weitere Wohnungen geplant

Nach oben nachverdichtet wird seit Kurzem auch in der Adolf-Miersch-Siedlung in Frankfurt-Niederrad: Sieben Hauseingänge in der Jugenheimer Straße aus den 1950er Jahren mit insgesamt 72 Wohnungen werden umfassend modernisiert. Zeitgleich entstehen dort durch Aufstockung 14 neue und bezahlbare Wohnungen. Anfang nächsten Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.