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Neubau

21 neue Wohnungen für die Kantstraße

So soll das Gebäude in der Kantstraße nach seiner Fertigstellung aussehen Grafik: Drescher & Homberger.

In Marburg hat die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte I Wohnstadt (NHW) den Rohbau für 21 Wohnungen fertiggestellt, mehr als die Hälfte davon sind gefördert.

In der Kantstraße 5 und 7 in Marburg baut Hessens landeseigene Wohnungsgesellschaft derzeit 21 Wohnungen im energiesparenden KfW 55-Standard. Zwölf der Wohnungen werden beim Mietpreis mit öffentlichen Mitteln gefördert. Auf rund 1.400 Quadratmetern Wohnfläche entstehen Zwei-Zimmer-Wohnungen mit 60 bis 68 Quadratmetern und Drei-Zimmer-Wohnungen mit 75 Quadratmetern Wohnfläche für Singles, Paare und Kleinfamilien.

Beim Bau kombiniert die NHW mehrere moderne Verfahren – vom Fertigbad bis zur Smart Home-Lösung. „Mit dem Neubau in Marburg wollen wir beweisen, dass innovatives Bauen energieeffizient, kostengünstig und schnell zugleich sein kann“, sagt NHW-Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer. So kommen bei dem erst im Sommer 2020 begonnen Projekt auch Betonfertigbauteile zum Einsatz. „Die Außenwände bestehen ergänzend aus großformatigen Kalksandsteinen. Die Fassade lockern wir durch die farbigen Balkonverkleidungen auf, ein besonderer Akzent wird durch ein Wandgemälde des Erfurter Künstlers Nikolaus Kriese gesetzt“, beschreibt Hendrik Hoekstra, Leiter des zuständigen NHW-Servicecenters Marburg, den Neubau.

Heizenergie beziehen die Wohnungen über Fernwärme aus einem benachbarten Bestandsgebäude der NHW. Auf dem direkt angrenzenden, mehr als 2.600 Quadratmeter großen Grundstück an der Großseelheimer Straße stehen bereits zwei Wohngebäude der Unternehmensgruppe mit zwölf Wohneinheiten. Im Inneren des Neubauprojekts wird an den exponierten Gebäudeseiten eine moderne Sonnenschutzverglasung die Sonneneinstrahlung in die Räume reduzieren. In den Rohbau wurden bereits die vorproduzierten Fertigbäder eingesetzt. „Diese verfügen über attraktiv gestaltete, großflächige und fugenlose Oberflächen, bei denen später weniger Silikonfugen gewartet werden müssen“, erklärt Hoekstra.

Als Highlight erhalten alle Wohneinheiten eine Smart Home-Lösung. Über Sensoren unterstützt diese etwa beim Energiesparen: Sobald ein Mieter ein Fenster öffnet, stellt sich die Heizung automatisch ab. Auf den digitalen Info-Displays in der Wohnung können die Mieter zudem sehen, wer an der Haustür geklingelt hat, und erhalten Informationen der NHW – zum Beispiel zu Wartungsterminen. Auch haben die Mieter durch die neue Technik die Möglichkeit, ihre Energieverbrauchswerte direkt auf dem Display in ihrer Wohnung angezeigt zu bekommen.

Im Erdgeschoss werden die Kellerräume sowie Kfz-Stellplätze untergebracht, diese können unabhängig von der Wohnungsmiete angemietet werden. Der Mietpreis für freifinanzierte Wohnungen wird 9,90 Euro pro Quadratmeter betragen, bei den geförderten Wohnungen liegt er bei rund 7 Euro pro Quadratmeter. Die Fertigstellung des Projekts ist für April 2021 geplant.