Vier Pfoten und null Drama
Spielkamerad, Sportsfreund, Schmusetier: Für viele Menschen ist der Hund ein echtes Familienmitglied. Auch in den rund 60.000 Mietwohnungen der NHW leben zahlreiche Vierbeiner. Damit sich Hund, Halter:innen und die gesamte Hausgemeinschaft wohlfühlen, kommt es auf ein gutes Miteinander an.
Zustimmung erforderlich – damit es allen gut geht
Wer sich einen Hund anschaffen möchte, benötigt die schriftliche Zustimmung der NHW. Das geht unkompliziert über die Mieter-App oder Chatbot Leo: Einfach das Formular ausfüllen und ein Foto des zukünftigen Hundes sowie Angaben zu Rasse, Alter, Größe und Name hochladen.
Wir prüfen jedes Anliegen individuell, denn die Größe des Hundes sollte zur Wohnungsgröße passen, genauso wie zur Hausgemeinschaft. In der Regel steht einem tierischen Mitbewohner nichts im Wege.
Eine Ausnahme sind sogenannte Listenhunde. In Hessen sind neun Rassen als „gefährlich“ gelistet, so etwa Pitbull Terrier und Rottweiler.
Allein sein will gelernt sein: hundegerechte Haltung
Der Hund ist ein Rudeltier und kein Einzelgänger. Mehr als vier bis sechs Stunden hält er das Alleinsein nicht aus – sofern er es zuvor gut gelernt hat. Ein gelegentliches, kurzes Hundegebell stört niemanden. Doch Nachbarn müssen es nicht tolerieren, wenn ein Hund lang und laut bellt, etwa weil er sich einsam fühlt.
Rücksicht beim Gassigehen
Drei- bis viermal am Tag heißt es für die meisten Hunde: raus an die frische Luft. Für die Vierbeiner ist der Spaziergang mit dem geliebten Menschen das schönste Ritual des Tages.
Dabei gilt: Sowohl auf den Außenflächen der NHW als auch im Hausflur muss der Hund an der Leine gehalten und jede Hinterlassenschaft entfernt werden.
Auch auf die Mitmenschen kommt es beim Gassigehen an. Nicht jeder fühlt sich wohl in der Nähe von Hunden, manche Menschen haben sogar Angst. Für ein Kind kann selbst ein mittelgroßer Hund riesig und damit bedrohlich wirken.
Erst fragen: Darf ich Ihren Hund streicheln?
Was für ängstliche Menschen gilt, gilt umgekehrt auch für so manchen Hund: Er fühlt sich bedroht, wenn Fremde sich vor ihm auftürmen und ihn ungefragt anfassen oder gar seinen Kopf von oben tätscheln. Er könnte dies als Angriff verstehen und sich dagegen wehren.
Wer einem Hund „richtig“ begegnen möchte, nähert sich dem treuen Vierbeiner vorsichtig. Am besten erst einmal die Hand von unten zum Beschnuppern anbieten, bevor es ans Streicheln geht.
Damit sich alle pudelwohl fühlen
Hundeglück im Haus: Mit einem Hund in Ihr Zuhause ziehen oft auch mehr Nähe, Wärme und Zugewandtheit in die Hausgemeinschaft ein. Damit das Zusammenleben für alle angenehm bleibt, braucht es nur ein wenig Aufmerksamkeit.