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Mieterzeitung 01/2026

Sperrmüll: zu groß und zu schwer für die Tonne

Wenn sich in einigen NHW-Quartieren Berge von durchgesessenen Sofas, Lattenrosten und Matratzen auf dem Bürgersteig türmen und dort tagelang vergammeln, weiß man: Es ist Sperrmüllzeit. Als Sperrmüll gilt alles, was zu groß oder zu schwer für die graue Restmülltonne ist. Ausnahmen sind Elektro- und Sondermüll. 

ERST INFORMIEREN, DANN RAUSSTELLEN 

Jede Stadt und jede Gemeinde regelt Sperrmüll anders. Meistens ist die Sperrmüllabholung kostenlos, doch in manchen Städten erfolgt sie nur gegen Gebühr. Fast immer müssen Sie Ihren Sperrmüll anmelden. Ein kurzer Blick auf die Webseite der Stadt oder ein Anruf spart Ihnen sehr viel Zeit, Geld und Nerven. Dort erfahren Sie nicht nur, wann der nächste Termin ist, sondern auch, was erlaubt und was verboten ist. 

SPERRMÜLL: WANN IST DIE RICHTIGE ZEIT? 

Die meisten Kommunen kündigen ihre Abholtermine an und erlauben das Rausstellen erst wenige Stunden vorher oder am Vorabend. Stellen Sie nur raus, was Sie angemeldet haben, denn alles andere gilt als „wild“ und wird teuer. 

UNFAIR & TEUER: „WILDER SPERRMÜLL“ BELASTET ALLE 

Wer einfach seinen Müll auf die Straße stellt und hofft, irgendjemand werde ihn schon mitnehmen, riskiert hohe Bußgelder. Erst kürzlich hat die Stadt Hanau das Bußgeld für illegalen Sperrmüll auf mindestens 1.000 Euro festgesetzt. Liegt der Müllberg auf einem NHW-Grundstück, wird dieser auf Kosten der betroffenen Hausgemeinschaft beseitigt, sofern der Verursacher nicht zu ermitteln ist. Daher melden Sie Ihren Sperrmüll bitte immer vorab bei Ihrer Gemeinde oder den entsprechenden Entsorgungswerken an.

 

Zu schade für den Sperrmüll? 
Manche Sozialkaufhäuser holen gebrauchtes Mobiliar bei Ihnen ab. Man kann eine alte Küche oder ausrangierte Stehlampe auch über kostenlose Kleinanzeigen einfach verschenken.

ELEKTROMÜLL 
Handys, Kopfhörer, Computer, Ladegeräte, LED-Lampen, Lichterketten, Wäschetrockner: Alles, was einen Stecker oder eine Batterie hat, gehört in den Elektroschrott. Den gibt man im Wertstoffhof ab oder schaut vorher auf der Webseite nach. Auch der Einzelhandel ist in größeren Geschäften zur kostenlosen Rücknahme von E-Schrott verpflichtet. In der Praxis funktioniert das jedoch nicht immer.

Da in Elektrogeräten viele wertvolle Rohstoffe stecken, aber auch gefährliche und umweltschädliche Stoffe wie Cadmium, Quecksilber und Blei, lohnt sich der bewusste Umgang damit.

Alle Annahmestellen in Ihrer Nähe finden Sie auf www.e-schrott.org – einfach Postleitzahl eingeben!