Wo Kindheit klingt
Endlich Frühling – also raus aus der Wohnung und rein in die Natur! Auf unseren rund 900 Spielplätzen blühen Kinder auf und können unter freiem Himmel stundenlang rutschen, klettern und Sandkuchen backen – am liebsten mit den Nachbarskindern. Doch alles, was draußen steht, muss den Kräften der Natur trotzen. „Spielgeräte im Außenbereich sind dauerhaft Witterung und intensiver Nutzung ausgesetzt“, erklärt Alexander Engels, Techniker im Freiflächen-Service. Sonne, Regen, Frost und tägliches Spielen hinterlassen ihre Spuren – und genau deshalb braucht es regelmäßige Kontrollen.
3-STUFIGES KONTROLLSYSTEM MIT TÜV
Alle Spielplätze werden jedes Jahr nach einem 3-stufigen Kontrollsystem inspiziert – am Ende steht stets die Prüfung durch den TÜV. Dabei werden sämtliche Geräte und Flächen genau unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse zeigen, dass verschiedene Reparaturen notwendig sind: Ein Sitz ist beschädigt, Kettenglieder einer Schaukel sind abgeschliffen oder Schraubverbindungen müssen erneuert werden. „Wir nehmen das sehr ernst, denn es geht um die Sicherheit unserer Mieterkinder“, so Engels.
VANDALISMUS IST EIN PROBLEM
Neben natürlicher Abnutzung macht den Spielplätzen leider auch Vandalismus zu schaffen. „Da wird angezündet, getreten, zerbrochen und gestohlen – etwa Reckstangen oder Seile“, berichtet Engels. Neben den Kosten bedeutet das vor allem eines: Einschränkungen für die Kinder, bis alles wieder instandgesetzt ist. Verständnis dafür hat er keines.
DIE KATZE HAT IM SANDKASTEN NICHTS VERLOREN
Kein Spielplatz ohne Sandkasten. Jedes Jahr werden die obersten 20 bis 25 Zentimeter des Sandes ausgetauscht, um ihn frisch zu halten. „Wie hygienisch der Sand bleibt, können wir jedoch nicht vollständig beeinflussen. Besonders Katzen haben im Sandkasten nichts verloren – unglücklicherweise beachten sie keine Hinweisschilder“, betont er mit einem Augenzwinkern.
STRAHLENDE KINDERAUGEN: SPIELGERÄTE MIT HÄNGEBRÜCKE
Was mögen Kinder am liebsten? „Schaukeln kommen immer gut an. Begehrt sind auch Kombinationsgeräte – etwa zwei Türme mit Hängebrücke oder einer Stange zum Rutschen wie bei der Feuerwehr“, so der Experte. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Inklusive Einbau und Fallschutz kostet eine komplexes Spielgerät mit Rutsche und Turm schnell mal rund 50.000 Euro. Allein im ersten Halbjahr 2026 werden mehrere größere Spielplatzaufwertungen umgesetzt, unter anderem in Offenbach-Rumpenheim und anderen Liegenschaften der NHW. Rund 500.000 Euro sind dafür vorgesehen.
So sorgen wir dafür, dass auch künftig Kinderlachen durch unsere Quartiere klingt – die sicher und gepflegt sind und ganz viel Raum zum Spielen und Entdecken bieten.