NHW unterstützt zwei Lebenshilfen
Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt fördert inklusive Wohnprojekte in Frankfurt und Gießen mit jeweils 2.500 Euro
Frankfurt am Main / Gießen – Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) setzt ihr soziales Engagement fort und spendet insgesamt 5.000 Euro an die Lebenshilfen in Frankfurt am Main und Gießen. Mit jeweils 2.500 Euro werden zwei innovative Wohnprojekte gefördert, die Menschen mit besonderen Lebensumständen ein selbstbestimmtes Zuhause ermöglichen.
Gezielte Förderung für Inklusion und Teilhabe
Die NHW versteht die Unterstützung sozialer Projekte als festen Bestandteil ihres gesellschaftlichen Auftrags. „Als landeseigene Wohnungsbaugesellschaft sehen wir es als unsere Verantwortung, inklusive Wohnformen zu fördern und aktiv mitzugestalten“, betont Holger Lack, Leiter des NHW-Regionalcenters Frankfurt. Sascha Holstein, Leiter des Regionalcenters Kassel, ergänzt: „Wir möchten mit unserem Engagement dazu beitragen, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf in unserer Gesellschaft gleichberechtigt wohnen und leben können.“
Frankfurt: Inklusive Wohngemeinschaft in der Freiligrathstraße
In Frankfurt fließt die Spende in die inklusive Wohngemeinschaft in der Freiligrathstraße. Hier leben Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam unter einem Dach. Die NHW hat eigens eine barrierefreie Gemeinschaftswohnung errichtet, die 2022 fertiggestellt wurde. Neben individuellen Schlafräumen bietet sie großzügige Gemeinschaftsbereiche, zwei Badezimmer, eine Gästetoilette, zwei Terrassen sowie behindertengerechte Parkplätze mit barrierefreiem Zugang. Die Lebenshilfe ist Hauptmieterin und verantwortet die Wohnassistenz. Das Projekt steht für gelebte Inklusion und ein starkes soziales Netzwerk.
Im Rahmen eines persönlichen Treffens überreichte Holger Lack gemeinsam mit Servicecenterleiterin Sina Jansohn die Spende an Dominique Deneu, Vorständin der Lebenshilfe Frankfurt.
Gießen: Begleitete Elternschaft am Alten Flughafen
Auch in Gießen kommt die Unterstützung einem besonderen Wohnprojekt zugute: Am Alten Flughafen leben Eltern mit Behinderung gemeinsam mit ihren Kindern in eigenen Wohnungen und werden durch ein ambulantes, individuell abgestimmtes pädagogisches Angebot begleitet. Das Gebäude Stolzenmorgen 30a wurde 2021 im Rahmen der Quartiersentwicklung fertiggestellt. Eigentümerin ist die NHW, realisiert wurde das Projekt durch die Revikon GmbH. Das Haus vereint verschiedene inklusive Angebote: begleitete Elternschaft, inklusive Wohngemeinschaften, barrierefreie Mietwohnungen sowie ein Kinder- und Familienzentrum. Das Projekt setzt auf Inklusion, Selbstbestimmung und die Stärkung von Familien und steht somit für einen Perspektivwechsel in der Behinderten- und Jugendhilfe.
Die symbolische Scheckübergabe erfolgte durch Sascha Holstein, Leiter des Regionalcenters Kassel, und Servicecenterleiter Hendrik Hoekstra an den Vorstand der Lebenshilfe Dirk Oswald und den zuständigen Bereichsleiter Jan Hillgärtner.
Langjährige Partnerschaft für soziale Innovation
Die Zusammenarbeit zwischen NHW und Lebenshilfe hat bereits mehrere Projekte hervorgebracht, die Wohnraum für Menschen mit besonderen Bedürfnissen schaffen. Mit der Lebenshilfe hat die NHW einen erfahrenen und verlässlichen Partner an ihrer Seite, um integrative Wohnumfelder zu gestalten, die Betreuung, Unterstützung und Vernetzung vereinen.