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Neue Demokratie-Initiative: Mehr als 50 Institutionen bei Auftaktveranstaltung

Gruppenfoto mit rund 50 Menschen von einem der ersten Treffen der neuen Demokratieinitiative.
Mehr als 50 Institutionen waren bei der Auftaktveranstaltung für die neue Demokratie-Initiative dabei. Die NHW war durch Kassels Regionalcenterleiter Sascha Holstein vertreten. Foto: Demokratie-Initiative

Mehr als 50 Institutionen und Bündnisse aus Kultur, Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft haben gemeinsam den Grundstein für die Kampagne „Platz nehmen für Demokratie“ gelegt. Auch wir sind mit von der Partie, steht die Initiative doch für Werte und Normen, die die NHW zu 100 Prozent vertritt. Das Auftakttreffen fand am 19. März im Kulturzentrum Schlachthof in Kassel statt. Ziel ist es, mit Blick auf die Europawahl am 9. Juni eine neue Demokratie-Initiative ins Leben zu rufen. Von der NHW war u.a. Sascha Holstein dabei, Leiter des Regionalcenters Kassel.

Kassel – In der Kampagne „Platz nehmen für Demokratie“ werden paarweise oder in Gruppen Stühle im öffentlichen Raum und in Institutionen aufgestellt, die zum Dialog über Demokratie, Wahlen, europäische Werte, Vielfalt und Menschenrechte aufrufen und Raum für schwierige Themen und kontroverse Meinungen bieten. Bereits das Platznehmen wird so zum sichtbaren Zeichen für das Engagement für eine demokratische Kultur, aber damit ist bei weitem nicht Schluss: Die Stühle können einen spannenden Austausch ermöglichen oder aktiv in Veranstaltungen mit geladenen Gästen und zu konkreten Themen bespielt werden. Sie können in Speed-Datings Menschen in Kontakt bringen und Fremdheit überwinden, auf ihnen können neue Ideen und Impulse für Demokratie- Projekte entwickelt werden. 

Mit einem öffentlichen Aufruf werden für die Aktion gebrauchte Stühle gesammelt. Sie werden jeweils ein Schild „Platz nehmen für Demokratie“ tragen, mitgeliefert wird zudem eine kurze „Gebrauchsanweisung“ mit möglichen Gesprächseinstiegen, Diskursregeln und weiteren Informationen. Die Stühle oder Sitzgruppen können in koordinierten Aktionen oder in Eigenregie in Unternehmen, Schulen oder Projekten gemeinsam bunt gestaltet oder auch mit Sprüchen, Wörtern und Bildern gegen Rassismus und für Vielfalt und Demokratie bestückt werden. Die Kampagne ist offen für verschiedenste Inhalte und Themen, sie setzt ein Format bzw. einen Raum, den Institutionen in vielfältigsten Settings aktiv nutzen können. Zudem ist eine Online-Plattform geplant, auf der weitere Aktivitäten der beteiligten Institutionen sichtbar gemacht werden können.

Starten wird das Projekt nach den Osterferien, die neu gegründete Arbeitsgruppe trifft sich am 15. April um 15:30 Uhr in der Neuen Denkerei. Institutionen, die sich beteiligen möchten, können sie sich unter demokratie-waehlennoSpam@schlachthof-kassel.de melden und auch für den 15. April anmelden.