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Leo

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Mieterzeitung 01/2026

HOPP ODER TOP?

Warum sich Ausmisten lohnt und wie es gelingt. Sich von Sachen zu trennen, die überflüssig sind? Oft gar nicht so einfach. Ob Bücher, CDs, Klamotten, Tortenheber oder Tassen – vieles wird nicht mehr gebraucht und verstaubt in Regalen oder verschwindet in Schubladen. Doch Ordnung in die eigenen vier Wände zu bringen, wirkt befreiend – und hilft, unnötigen Ballast abzuwerfen. Am besten funktioniert Ausmisten in kleinen Etappen. Statt gleich die ganze Wohnung in Angriff zu nehmen, nimmt man sich nur eine Sache vor: den Badezimmerschrank am Freitag, die Garderobenkommode am Samstag. Oder man geht nach Kategorien vor: Erst wird die Kleidung durchforstet, weiter geht es mit Büchern, Papieren, Kleinkram und zum Schluss mit Erinnerungsstücken. 

HILFREICH SIND DABEI EIN PAAR EINFACHE FRAGEN: 

Brauche ich das noch? Ist es mir wichtig? Wird es benutzt? Würde ich es vermissen? 

WOHIN MIT DEM KRAM & ZEUG? 

Nach dem Ausmisten kommt das Sortieren: Was gehört in den Müll? Und was findet noch dankbare Abnehmer? Eine Faustregel dazu lautet: Könnte man die gebrauchten Klamotten, Handys, Fahrräder und Bücher guten Gewissens einem Verwandten schenken, eignen sie sich meist auch für den Verkauf.

Unser Tipp: Für jedes neue (Kleidungs-)Stück ein altes weggeben.

Im Trend: Bei einer Kleidertauschparty bringt jeder ein Kleidungsstück mit und tauscht es gegen ein Stück ein, das jemand anderes mitgebracht hat.

 

UPCYCLING: NACHHALTIG NUTZEN STATT WEGWERFEN 

Beim Upcycling entsteht aus Altem etwas Neues: eine Umhängetasche aus einer alten Jeans oder ein Tisch aus einer Obstkiste. Wie das geht, bringen einem Upcycling-Kurse in der Volkshochschule bei. 

GELD VERDIENEN MIT BÜCHERN 

Stapelweise lassen sich Bücher bei Momox verkaufen. Einfach den ISBN-Code per Smartphone scannen, alles gut verpacken und den schweren Bücherkarton bequem und versandkostenfrei von zu Hause abholen lassen. Besonders gefragt sind Ratgeber und Bestseller. 

SECOND HAND: GUTE KLEIDUNG VERKAUFEN Rund 60 Kleidungsstücke kaufen wir jedes Jahr pro Person neu. Fast-Fashion-Trends und der bequeme Online-Kauf befeuern den Kaufrausch. Dabei müssen es gar nicht immer neue Klamotten sein. Über Verkaufsportale wie Sellpy, Vinted oder Kleiderkorb lassen sich aussortierte Kleidungsstücke leicht verkaufen (und ankaufen). Jeans, Pullover oder Handtaschen fotografieren, hochladen, fertig. Alternativ nehmen auch lokale Second-Hand-Läden gute Ware gern an. 

LÄNGER BENUTZEN DANK REPAIR-CAFÉ 

Ob defekte Kaffeemaschine oder wackliger Stuhl: In den ehrenamtlich betriebenen Repair-Cafés werden kaputte Sachen gemeinsam repariert. Oft sind in den Repair-Cafés Ersatzteile heiß begehrte Waren. Man kann also zum Beispiel eine ausgemusterte Uhr dorthin bringen, deren Einzelteile womöglich noch brauchbar sind. 

SPENDEN FÜR EINEN GUTEN ZWECK 

Sozialkaufhäuser und andere karitative Einrichtungen freuen sich über gut erhaltene Spenden. Oxfam oder Kleiderkammern von Caritas oder DRK nehmen neben Kleidung oft auch Bücher, Musikartikel und Haushaltsgegenstände an. Die Dinge kommen Bedürftigen zugute. 

VERKAUFSPORTAL FÜR TECHNISCHES: REBUY 

Raus aus der Schublade und rein in den Verkauf: Gebrauchte Elektronik wie Spielkonsolen, Handys oder Laptops lassen sich versandkostenfrei an Rebuy verkaufen. Dort werden die Geräte aufbereitet und weiterverkauft – statt im Müll zu landen.