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Leo

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Stadtentwicklung PolisVision

Energiewende vor Ort

Um die Dekarbonisierung der Wärme in Städten und Quartieren umzusetzen, kommt der kommunalen Wärmeplanung eine Schlüsselrolle zu. Doch die Akteure sind zahlreich, die Aufgaben komplex. Unterstützung bietet die ProjektStadt, die bereits in mehreren Kommunen beratend tätig ist.

Die Wärmeversorgung macht in Deutschland mehr als 50 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs aus und verursacht einen Großteil des CO2-Ausstoßes. Denn: Rund 80 Prozent der Wärmenachfrage wird noch immer durch den Einsatz von fossilen Brennstoffen wie Gas und Öl gedeckt, die aus dem Ausland bezogen werden. Von den bundesweit rund 41 Millionen Haushalten heizt nahezu jeder zweite derzeit noch mit Gas und knapp jeder vierte mit Heizöl.

Mit dem novellierten Gebäudeenergiegesetz hat der Bundestag auch das Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze verabschiedet – beide sind zum 1. Januar 2024 in Kraft getreten. In Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern müssen die Wärmepläne bis Juni 2026 vorliegen, in Gemeinden mit weniger Einwohnern zwei Jahre später. Kleinere Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern können ein vereinfachtes Wärmeplanungsverfahren durchführen.

Ziel des langfristig angelegten Prozesses ist es, bis 2045 eine weitgehend klimaneutrale Wärmeversorgung zu erzielen. Die Wärmeplanung soll auf Grundlage lokaler Gegebenheiten Wege aufzeigen, wie eine zentrale Wärmeversorgung zukünftig auf die Nutzung von erneuerbaren Energien oder Abwärme umgestellt werden kann. Dabei wird nicht das einzelne Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus betrachtet, sondern das ganze Quartier, der Stadtteil oder gar die Kommune. Über die lokale Wärmeversorgung beraten die, die sich vor Ort am besten auskennen: Städte und Gemeinden, Stadtwerke und Wohnungsunternehmen.

Versierter Partner für Kommunen

Die Aufgaben beim Umbau der Energieversorgung sind zahlreich und komplex. Unterstützung bietet die ProjektStadt: Die Stadtentwicklungsexperten der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) sind mit ihrer Expertise und ihrem Know-how genau der richtige Partner – und das von Anfang an. Das Team um Unternehmensbereichsleiter Markus Eichberger berät bei der Strukturierung des Prozesses und klärt gemeinsam die Zuständigkeiten aller Beteiligten. Falls erforderlich, wird es bereits im Vorfeld bei der Erstellung der Projektskizze aktiv, greift bei der Erstellung des Wärmeplans unter die Arme und kümmert sich um das Fördermittelmanagement. Aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen essenziell: alle Akteure und Stakeholder von Beginn an einzubinden. „Dazu zählen die Wärmeproduzenten und Verbraucher wie beispielsweise Wohnungsunternehmen, Hauseigentümer und Gewerbetreibende“, erklärt Eichberger. Um die notwendigen Prozesse zu moderieren und zu synchronisieren, steht die ProjektStadt als interdisziplinäres, neutrales Transformationsmanagement zur Verfügung, das Transparenz schafft und Skepsis beseitigt. Dabei arbeitet sie mit kompetenten und erfahrenen Planern und Ingenieurbüros zusammen.

Immerhin greifen bei der Wärmeplanung viele Aspekte ineinander: politische Entscheidungen, Datenerhebung, Konzeption sowie Beteiligung und Motivation wichtiger Akteure und der Bürgerschaft. Die wichtigste Rolle nimmt die Kommune ein: Sie koordiniert, überprüft und beschließt die Wärmeplanung, vernetzt lokale Akteure, setzt den Rahmen in der Bauleitplanung und Wirtschaftsförderung und steuert die Umsetzung. Im Vorfeld sollte der Prozess zur Erstellung des Wärmeplans gut vorbereitet werden. Erst wenn grundlegende Punkte geklärt sind, beispielsweise die Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung, sollte die Kommune die Ausschreibung der Wärmeplanung starten. Sie besteht in der Regel aus drei zentralen Elementen: der Bedarfsanalyse, der Potenzialanalyse und dem Zielszenario.

Erfolgsfaktor Fernwärme

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Erreichen der Klimaziele ist der Einsatz von Fernwärme. Um nachhaltig zu sein, muss sie jedoch durch nachhaltige Rohstoffe wie Holzpellets oder Biogas gespeist werden. Auch die Nutzung alternativer Energieträger wie Großwärmepumpen und Geothermie ist aus Eichbergers Sicht sinnvoll: „Ein Wärmenetz hat viele Vorteile, denn es kann verschiedene Energiequellen kombinieren“, macht er deutlich. Zudem sei es für eine Kommune leichter, Klimaneutralität zu erreichen, wenn gleich mehrere hundert Wohnungen an ein Fernwärmenetz angeschlossen würden. Nicht zuletzt müsse die Wärmeplanung der Zukunft auch sozialverträglich gestaltet werden. „Wir haben ein fertig entwickeltes Produkt und können jederzeit in die Beratung einsteigen“, betont Eichberger.

Näheres über die Leistungen der ProjektStadt finden Interessenten unter: www.projektstadt.de