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Vergangenheit trifft Zukunft

Das ehemalige Wiesbadener Gerichtsviertel wandelt sich zum hippen Stadtquartier. Zentral gelegen, entsteht dort ein Ort „von vielen für viele“. Hier wird gearbeitet, gegründet, gelehrt, gelernt und gelebt.

2016 hat die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW) das knapp 5.300 Quadratmeter große Areal des Alten Gerichts zwischen Moritz-, Oranien-, Albrecht- und Gerichtsstraße vom Land Hessen erworben. Seitdem entwickelt sich das Viertel schrittweise zu einem Leuchtturmprojekt, das weit über die Grenzen der Landeshauptstadt hinaus für Furore sorgen könnte.

In den oberen Stockwerken des geschichtsträchtigen Gebäudes und im direkt angrenzenden Beamtenhaus hat Hessens größtes Wohnungsunternehmen in den letzten drei Jahren 48 Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 3.800 Quadratmetern behutsam saniert. Im September 2022 wurde das Ensemble im Beisein der hessischen Staatssekretäre Jens Deutschendorf und Dr. Martin J. Worms offiziell eingeweiht, erste Bewohnerinnen und Bewohner sind inzwischen eingezogen. Mieter der restlichen drei Etagen ist der Coworking-Anbieter heimathafen. Die Intention des Geschäftsführers Dominik Hofmann: einen neuen „Hafen“ mit einmaligem Ambiente schaffen und die ganze Bandbreite der Stadtgesellschaft in Wiesbadens Mitte zusammenführen.

Wohnen im Alten Gericht

Im Alten Gericht sind 48 frei finanzierte Wohnungen im Neubaustandard entstanden. Die Wohungen verteilen sich auf die denkmalgeschützten Gebäude Altes Gericht (42 WE) und das Beamtenwohnhaus (6 WE) direkt nebenan: das perfekte Zuhause für alle, die viel Wert auf einzigartige Wohnästhetik legen – und zeitgemäßen Komfort nicht missen wollen.

  • 1 bis 4 Zimmer auf 42 bis 142 m² Wohnfläche mit einzigartigin Grundrissen in historischem Ambiente
  • Komplettmodernisierung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes mit rundum zeitgemäße Ausstattung inkl. neuer Bäder

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Monika Fontaine-Kretschmer, Geschäftsführerin der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Jedes Gebäude erzählt eine Geschichte. Unsere Aufgabe ist es, diese spür- und sichtbar zu machen.

Doch seine Vision ist noch weitaus größer: „Außen steht der Historismus im Vordergrund, innen die Innovation.“ Für Letzteres steht vor allem das Gründer- und Kreativzentrum im Untergeschoss. Mit Coworking- sowie Einzel- und Mehrfachbüros bietet es flexible Lösungen für Freiberufler, Startups, Mittelständler und digitale Nomaden. Das erste Obergeschoss wird ebenfalls bespielt: Der denkmalgeschützte Schwurgerichtssaal soll für Tagungen, Konferenzen, Vorträge und Veranstaltungen selbst genutzt und auch vermietet werden. Events, Seminare, Workshops und Ausstellungen hauchen auch der früheren „Civilkammer“ neues Leben ein. Komplettiert wird das Angebot durch ein öffentlich zugängliches Café im Erdgeschoss. „Wir möchten einen Ort kreieren, der Menschen zusammenbringt, Energie freisetzt, inspiriert und Impulse aussendet“, erläutert Hofmann.

Nominierung für den Denkmalschutzpreis

Das Alte Gericht in Wiesbaden hat es unter die letzten acht Bewerber beim diesjährigen Denkmalschutzpreis des Landes Hessen geschafft. Im Rahmen einer etwa 45-minütigen Begehung machte sich vor kurzem die Jury  ein umfassendes Bild von dem altehrwürdigen Gebäude.

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Fotos: NHW / Joachim Keck

Im November hat die NHW die Flächen an den heimathafen übergeben, seit Januar 2023 sind sie öffentlich nutzbar. Für NHW-Geschäftsführer Dr. Constantin Westphal besitzt das Projekt große Strahlkraft: „Die Kombination aus Wohnen und Kreativszene ist eine spannende Mischung, durch die eine völlig neue Milieu-Harmonie entsteht. Davon profitiert nicht nur das umliegende Quartier, sondern letztlich auch die ganze Stadt.“