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Die Stadtentwickler der NHW-Marke ProjektStadt sind seit über vier Jahrzehnten in rund 130 Kommunen in Hessen, Thüringen und Baden-Württemberg aktiv.
Ihre Aufgaben sind breit gefächert. Sie reichen vom Management von Förderprogrammen über die Flächen- und Baulandmobilisierung, kommunale Energie- und Klimaschutzprogramme sowie Stadtteil- und Quartiersmanagement bis hin zu innovativen Dialogformaten in der Bürgerbeteiligung. Die Herausforderungen sind vielfältig – unsere Lösungen in aktuell über 220 Projekten sind es auch.
Starkes Zeichen gegen Hitze – neuer Pocket-Park in der Treburer Straße in Kelsterbach eröffnet
Feierliche Einweihung: Der Pocket-Park in der Treburer Straße in Kelsterbach ist jetzt auch offiziell eröffnet. Foto: ProjektStadt
Die Bauarbeiten für den neuen Pocket-Park in der Treburer Straße sind erfolgreich abgeschlossen. Am 14. August 2026 wurde die neugestaltete Fläche im Rahmen einer feierlichen Eröffnung offiziell eingeweiht.
Kelsterbach – Damit ist die Idee einer grünen Oase mitten im Quartier Wirklichkeit geworden. Bereits beim Info-Tag im September 2024 sowie bei der anschließenden Vorstellung der Planungen hatten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich über das Projekt zu informieren und ihre Anregungen einzubringen.
Mit der Grünfläche hat die Stadt Kelsterbach einen weiteren wichtigen Baustein für eine klimaangepasste und lebenswerte Stadtentwicklung geschaffen. Die Fläche zwischen Hundert-Morgen-Straße und Rudolf-Breitscheid-Straße wurde auf rund 1.300 Quadratmeter erweitert. Insgesamt wurden 14 neue Bäume gepflanzt, die künftig Schatten spenden und zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein und machen den Park zu einem neuen Treffpunkt für die Nachbarschaft.
Bürgermeister Manfred Ockel betont die Bedeutung des Projekts: „Die Hitzewellen der vergangenen Wochen haben die Relevanz klimawirksamer Aufenthaltsorte im urbanen Raum einmal mehr vor Augen geführt. Mit dem Mikro-Park setzt die Stadt Kelsterbach ein starkes Zeichen für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Solche grünen Aufenthaltsorte steigern nicht nur die Lebensqualität im Quartier, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels.“
Herausforderungen während der Bauphase erfolgreich gemeistert
Die Bauarbeiten begannen Anfang Februar 2026. Während der Umsetzung kam es zu einer kurzen Unterbrechung, nachdem beim Rückbau der bestehenden Asphaltflächen potenziell belastete Materialien festgestellt worden waren. Die erforderlichen Untersuchungen sowie deren fachgerechte Behandlung und Entsorgung führten zu einem erhöhten Aufwand. Nach Abschluss dieser Arbeiten konnten die Baumaßnahmen planmäßig fortgesetzt und erfolgreich abgeschlossen werden.
Feierliche Eröffnung mit Informationen zur klimaangepassten Gestaltung
Bei der Eröffnungsfeier am 14. August 2026 konnten Bürgerinnen und Bürger den neuen Park in der Treburer erstmals offiziell erleben. Bürgermeister Manfred Ockel begrüßte die Gäste und hob die Bedeutung der neuen Grünanlage für das Quartier hervor. „Mit dem neuen Mikro-Park schaffen wir einen Ort, der Natur, Aufenthaltsqualität und Klimaschutz miteinander verbindet. Gerade in dicht bebauten Quartieren sind solche Freiräume wertvoll, sie fördern Begegnungen, erhöhen die Lebensqualität und machen unsere Stadt Schritt für Schritt widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels. Unterstützt wird das Projekt durch die Städtebauförderung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, das gemeinsam mit dem Bund die städtebauliche Entwicklung hessischer Kommunen finanziell fördert“, erklärte Marion Schmitz-Stadtfeld, Leiterin der Integrierten Stadtentwicklung der ProjektStadt.
Im Rahmen der Veranstaltung bot das planende Landschaftsarchitekturbüro ViaVerde Führungen an und erläuterte die Gestaltung sowie die besonderen Anforderungen einer klimaangepassten Freiraumplanung. Vorgestellt wurden unter anderem die wasserdurchlässigen Wegeflächen, die eine bessere Versickerung von Regenwasser ermöglichen, sowie die artenreichen Pflanzbereiche mit Magerrasen. Diese sind besonders trockenheitsverträglich, benötigen nur wenig Pflege und Bewässerung und fördern zugleich die biologische Vielfalt.
Ergänzend erhielten die Gäste gestaltete Postkarten, auf denen weitere erfolgreich umgesetzte Projekte im Fördergebiet „Klimainsel Kelsterbach“ vorgestellt werden. Bei Getränken und Snacks nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Austausch und konnten die neue Aufenthaltsqualität des Mikro-Parks direkt erleben.
Gemeinsam für mehr Lebensqualität im Quartier
Auch die Projektleitung der ProjektStadt zieht ein positives Fazit: „Die Umgestaltung zeigt, wie aus einer bislang wenig genutzten Fläche ein attraktiver und klimaangepasster Treffpunkt entstehen kann. Von Beginn an war uns wichtig, die Menschen im Quartier in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Das Ergebnis zeigt, wie erfolgreich eine solche Zusammenarbeit sein kann“, sagt Katharina Müller.
Der Pocket-Park in der Treburer Straße steht beispielhaft für die Ziele der Klimainsel Kelsterbach, indem er mehr Stadtgrün schafft, die Anpassung an die Folgen des Klimawandels unterstützt und attraktive Orte für Begegnung, Erholung und gemeinschaftliches Miteinander im Quartier bietet.
Eine kleine Oase: Der Park zeichnet sich durch wasserdurchlässige Wegeflächen sowie artenreichen Pflanzbereiche mit Magerrasen aus. Foto: ProjektStadt Eine kleine Oase: Der Park zeichnet sich durch wasserdurchlässige Wegeflächen sowie artenreichen Pflanzbereiche mit Magerrasen aus. Foto: ProjektStadt Bei der Eröffnungsfeier bot das planende Landschaftsarchitekturbüro ViaVerde Führungen an und erläuterte die Gestaltung sowie die besonderen Anforderungen einer klimaangepassten Freiraumplanung. Foto: ProjektStadt
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