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Die Stadtentwickler der NHW-Marke ProjektStadt sind seit über vier Jahrzehnten in rund 130 Kommunen in Hessen, Thüringen und Baden-Württemberg aktiv.
Ihre Aufgaben sind breit gefächert. Sie reichen vom Management von Förderprogrammen über die Flächen- und Baulandmobilisierung, kommunale Energie- und Klimaschutzprogramme sowie Stadtteil- und Quartiersmanagement bis hin zu innovativen Dialogformaten in der Bürgerbeteiligung. Die Herausforderungen sind vielfältig – unsere Lösungen in aktuell über 220 Projekten sind es auch.
Wever-Areal als Schwammstadt: Regenrückhaltebecken entsteht östlich der Kirche
Nachhaltige Stadtentwicklung: Einen Überblick über den aktuellen Stand der Bauarbeiten an der entstehenden Rigole haben sich (von links) Mirco Hofmann (Bickhardt Bau), Bürgermeisterin Anke Hofmann, Jörg Albin (ProjektStadt), Johannes van Horrick (Stadt Bad Hersfeld), Joachim Oster (agc) und Leon Daum (agc) verschafft. Foto: Stadt Bad Hersfeld
Klimaanpassung im Blick: Quartier in Bad Hersfeld soll beispielgebend für zukunftsweisenden Städtebau werden ProjektStadt agiert als Sanierungsträger
Bad Hersfeld – Derzeit entwickelt die Kreisstadt Bad Hersfeld das sogenannte Wever-Areal zu einem altstadt- und bahnhofsnahen Quartier. Die ersten Meilensteine sind bereits erreicht: Die Erschließung des ersten Bauabschnitts schreitet voran und auch der Spatenstich für das erste Hochbauprojekt – das neue Gemeindehaus der Katholischen Kirche St. Lullus – ist vollzogen. Ein weiterer wichtiger Baustein ist derzeit gut sichtbar: die Grube für das Regenrückhaltebecken.
Insgesamt soll das Wever-Quartier beispielgebend für zukunftsweisenden Städtebau werden, zum Beispiel im Hinblick auf Klimaanpassung. Unter anderem ist das Areal als „Schwammstadt“ konzipiert. Das hierfür nötige Bauteil – eine 375 Kubikmeter große Rigole, wird später allerdings komplett unter der Erde verschwinden. Aktuell zeigt sich das Ausmaß dieses Regenrückhaltebeckens, denn die Firma Bickhardt Bau hat die 50 mal 5 mal 5 Meter große Baugrube östlich der Kirche nun ausgehoben. Später kann hier zum einen Brauchwasser zur Bewässerung entnommen werden. Zum anderen dient das Bauteil als Rückhalteeinrichtung (RRB), von der etwa nach Starkregenereignissen Regenwasser gedrosselt an den Vorfluter Geis abgegeben wird. Das Quartier nimmt Wasser bei Starkregen auf wie ein Schwamm und gibt es bei Trockenheit langsam wieder ab. Zusätzlich gibt es im neuen Quartier deshalb auch noch Speicher für die größeren „Baumquartiere“, die ebenfalls anfallendes Wasser speichern und dosiert an die Bäume abgeben werden (z.B. Baumhain östlich des Pfarrhauses auf dem neuen Lullus-Platz).
Östliche Kernstadt wird attraktiver Wohn-, Arbeits- und Versorgungsort
Schon seit 2016 setzt sich die Stadt Bad Hersfeld im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ für die Weiterentwicklung der Östlichen Kernstadt ein, um diese als attraktiven Wohn-, Arbeits- und Versorgungsort zu sichern und weiter zu qualifizieren. Geplant wurde das Erschließungskonzept durch die ARGE schöne aussichten landschaftsarchitekten und aqua geo consult aus Kassel, die Projektsteuerung und Finanzierungskoordination erfolgt durch den Sanierungsträger ProjektStadt. In diesem Jahr werden der Vorausbau der Erschließungsflächen sowie die Oberflächen im Bereich östlich der Kirche St. Lullus fertiggestellt. Die Erschließungsflächen rund um die neuen Baufelder werden bis zur Errichtung der Gebäude in Baustraßenqualität hergestellt. Der Endausbau erfolgt nach Fertigstellung des Hochbaus voraussichtlich 2029.
Wir sind ein verlässlicher, kreativer und innovativer Partner bei der Entwicklung von Kommunen. Eine unserer Stärken ist das Fördermittelmanagement. Jedes Jahr sichern wir durchschnittlich mehr als 30 Prozent der Städtebaufördermittel in Hessen für unsere Auftraggeber und untermauern so unsere Marktführerschaft. Eine große Rolle spielt die analoge und digitale Partizipation der Öffentlichkeit mit Hilfe von interaktiven Beteiligungstools, die zum Mitmachen animieren. Mit unserem Know-How passen wir unser Angebot an neue Aufgabenstellungen an und entwickeln neue Tools - wie z.B. bei der kommunalen Wärmeplanung.
über 190 laufende Projekte in 2024
in 111 Kommunen
über 128 Veranstaltungen im Rahmen von Beteiligungen in 2025
rund 47 Mio. € akquirierte Städtebaufördermittel in 2025