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Stadtentwicklung

Startsignal für die Sanierung des Gothaer Hauptbahnhofs

(v.li.) Natalie Reichenbach, Falk Wenzel (beide Thüringer Landesverwaltungsamt), Axel Berthold (ProjektStadt), Steffen Schütz (Thüringer Minister für Digitales und Infrastruktur), Mario Voigt (Ministerpräsident des Freistaates Thüringen), Knut Kreuch (Oberbürgermeister Stadt Gotha), Alice Dinger (ProjektStadt), Bärbel Ernst (Stadt Gotha), Christina Kromke (Leiterin Bahnhofsmanagement Erfurt), Sabine Funke und Andrea Bieber (beide Baumanagement BGG Gotha).
Bei der Übergabe des Förderbescheids: (v.li.) Natalie Reichenbach, Falk Wenzel (beide Thüringer Landesverwaltungsamt), Axel Berthold (ProjektStadt), Steffen Schütz (Thüringer Minister für Digitales und Infrastruktur), Mario Voigt (Ministerpräsident des Freistaates Thüringen), Knut Kreuch (Oberbürgermeister Stadt Gotha), Alice Dinger (ProjektStadt), Bärbel Ernst (Stadt Gotha), Christina Kromke (Leiterin Bahnhofsmanagement Erfurt), Sabine Funke und Andrea Bieber (beide Baumanagement BGG Gotha). Foto: ProjektStadt

ProjektStadt übernimmt als Sanierungsträger eine zentrale Rolle / Projekt wird mit rund 13 Millionen Euro aus EFRE- und Städtebau-Fördermitteln gefördert 

Gotha – Mit der Übergabe des Fördermittelbescheides durch den Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt und den Thüringer Minister für Digitales und Infrastruktur Steffen Schütz im Bahnhofsgebäude Gotha ist der Startschuss für ein bedeutendes städtebauliches Infrastrukturvorhaben gefallen: die Sanierung und Rekonstruktion des Hauptbahnhofs.  Dieser soll zu einem modernen Mobilitätsknotenpunkt entwickelt werden. Insgesamt wird das 22-Millionen-Euro-Projekt mit rund 13 Millionen Euro aus EFRE- und Städtebau-Fördermitteln unterstützt. 

Die Stadt Gotha und die Baugesellschaft Gotha mbH können mit der nun gesicherten Förderung das Großprojekt planmäßig beginnen. Die ProjektStadt, Stadtentwicklungsmarke der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt (NHW), übernimmt als Sanierungsträger eine zentrale Rolle: Sie verantwortet das Fördermittelmanagement, die Umsetzung der städtebaulichen Gesamtmaßnahme sowie die Bearbeitung des EFRE-Portals und gewährleistet damit eine effiziente, förderrechtskonforme Projektsteuerung.

Der Gothaer Hauptbahnhof, der am 2. Mai 1847 mit der Fahrt der Lokomotive „Gotha“ eingeweiht wurde, zählt in seiner Grundsubstanz zu den ältesten Bahnhofsgebäuden im Freistaat Thüringen. Im Laufe seiner Geschichte mehrfach umgebaut, wurde er im Februar 1945 bei einem Bombenangriff nahezu vollständig zerstört und anschließend nie wieder in seiner ursprünglichen architektonischen Struktur hergestellt. Die Sanierung bietet die Chance, diesen für die Stadt- und Verkehrsgeschichte bedeutenden Bau baulich zu ertüchtigen, gestalterisch aufzuwerten sowie die seit drei Generationen bestehenden Missstände endgültig zu begleiten. 

Historischen Charakter und moderne Nutzung kombinieren 

Ziel ist eine umfassende Gesamtsanierung mit Rekonstruktion des Bahnhofsgebäudes. Vorgesehen ist, den historischen Charakter des Ensembles wieder stärker herauszuarbeiten und moderne, multifunktionale Nutzungen zu integrieren. Reisende dürfen sich auf barrierefreie Zugänge, einen zentralen Servicebereich mit Wartezone, WLAN und gastronomischer Nutzung freuen. Neben dem Stadtarchiv sollen auch ein Café, eine Gaststätte und ein Kiosk einziehen. 

Durch die Bündelung von Städtebaufördermitteln, EFRE-Finanzierung und kommunalem Engagement entsteht ein Leuchtturmprojekt der integrierten Stadtentwicklung. Die ProjektStadt – bei der Bescheidübergabe durch Martin Günther (Leiter ProjektStadt Thüringen) und Projektleiterin Alice Dinger vertreten – bringt ihre langjährige Expertise in der Steuerung komplexer Fördervorhaben, in der Projektkoordination sowie in der Entwicklung tragfähiger Nutzungskonzepte ein. 

Markus Eichberger

Wir sind ein verlässlicher, kreativer und innovativer Partner bei der Entwicklung von Kommunen. Eine unserer Stärken ist das Fördermittelmanagement. Jedes Jahr sichern wir durchschnittlich mehr als 30 Prozent der Städtebaufördermittel in Hessen für unsere Auftraggeber und untermauern so unsere Marktführerschaft. Eine große Rolle spielt die analoge und digitale Partizipation der Öffentlichkeit mit Hilfe von interaktiven Beteiligungstools, die zum Mitmachen animieren. Mit unserem Know-How passen wir unser Angebot an neue Aufgabenstellungen an und entwickeln neue Tools - wie z.B. bei der kommunalen Wärmeplanung.

  • über 190
    laufende Projekte
    in 2024

  • in 111
    Kommunen

  • über 128
    Veranstaltungen im Rahmen 
    von Beteiligungen
    in 2025

  • rund 47 Mio. €
    akquirierte Städtebaufördermittel
    in 2025

Referenzen und Beispiele

Stadtentwicklung Fördermittelmanagement Lebendige Zentren Nachhaltige Quartiersentwicklung
Rettung des historischen Stadtkerns

Umgestaltung von Markt und historischem Zentrum in Münchenbernsdorf