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Die Stadtentwickler der NHW-Marke ProjektStadt sind seit über vier Jahrzehnten in rund 130 Kommunen in Hessen, Thüringen und Baden-Württemberg aktiv.
Ihre Aufgaben sind breit gefächert. Sie reichen vom Management von Förderprogrammen über die Flächen- und Baulandmobilisierung, kommunale Energie- und Klimaschutzprogramme sowie Stadtteil- und Quartiersmanagement bis hin zu innovativen Dialogformaten in der Bürgerbeteiligung. Die Herausforderungen sind vielfältig – unsere Lösungen in aktuell über 220 Projekten sind es auch.
Zukunft gestalten: Erfolgreiche Stadtentwicklung im Fokus
Monika Fontaine-Kretschmer inmitten ihrer Vorstandskollegen des Bundeverbands Die Stadtentwickler. Foto: NHW
NHW-Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer auf dem Bundeskongress: Innovative Ansätze für lebenswerte Quartiere
Rostock / Frankfurt am Main - Von der ungenutzten Großimmobilie zum kreativen Stadtbaustein: Wie das gelingt, zeigte Monika Fontaine-Kretschmer am Beispiel des Alten Gerichts in Wiesbaden. Unsere Geschäftsführerin und stellvertretende Vorstandssprecherin des Bundesverbands Die Stadtentwickler war vom 15. bis 17. September zur Gast beim 18. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik in Rostock.
Der Kongress stand unter dem Motto „Sozial – Produktiv – Grün: Quartiere gut gemacht“ und widmete sich Ansätzen und Strategien für kooperative Quartiersentwicklung. Im Fokus standen Ideen für eine nachhaltige Gestaltung urbaner Quartiere und ländlicher Räume.
In ihrem Vortrag zeigte Monika Fontaine-Kretschmer, wie das denkmalgeschützte Alte Gericht in Wiesbaden erfolgreich in ein lebendiges Stadtquartier transformiert wurde. Dabei wurde die Balance zwischen Erhalt und Erneuerung gewahrt. Der Nutzungsmix umfasst 48 Wohnungen im Neubaustandard, ein Studierendenwohnheim, Co-Working-Spaces, Veranstaltungsräume und ein Café.
„Kooperative Quartiersentwicklung ist der Schlüssel zu eine lebenswerten Stadt der Zukunft“, betonte Fontaine-Kretschmer. „Sie ermöglicht Quartiere mit funktionierender Nutzungsmischung: attraktives Wohnen und Arbeiten, ergänzt durch hochwertige soziale Infrastruktur, einladende öffentliche Räume und nachhaltige Mobilitätskonzepte.“
Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Dr. Frank Friesecke, Mitglied des Bundesverbands Die Stadtentwickler. Er präsentierte die Ergebnisse der Studie „Städtebauförderung wirkt vielfach: Ein starker Motor für das Investitionsklima“. Die Studie, erstellt von DIW-Econ, zeigt, wie Städtebauförderung nicht nur Wohnraum schafft, sondern auch lokale Beschäftigung stärkt und demokratische Prozesse fördert. Eine zentrale Erkenntnis: Fördermittel bewirken weitreichende Verbesserungen, die über den eigentlichen Fördergegenstand hinausgehen.
Für Fontaine-Kretschmer ein Beleg für die Bedeutung der Arbeit von Stadtentwicklungsunternehmen: „Je komplexer die Herausforderungen für Kommunen werden, desto unverzichtbarer wird die Expertise der Stadtentwickler. Mit unserem interdisziplinären Know-how und Erfahrungsschatz entwickeln wir maßgeschneiderte, innovative Lösungen für unterschiedlichste Stadtentwicklungsprozesse. Wir setzen kommunale Entscheidungen um, akquirieren Fördermittel und bringen Investitionen „auf die Strasse“.“ Dass die Stadtentwickler mit der Studie einen Nerv getroffen haben, zeigte sich noch beim Bundeskongress: Zahlreiche Interessierte kamen am Stand des Bundesverbands vorbei, hatte Fragen oder wollten sich über die Inhalte austauschen.
Kurz vor dem Kongress hat der Bundesverband im Rahmen seiner Mitgliederversammlung in Rostock einen neuen Vorstand gewählt. Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt Monika Fontaine-Kretschmer das Amt der Vorstandssprecherin und folgt damit auf Eckhard Horwedel (DSK). Unterstützt wird sie von Henk Brockmeyer (NRW.URBAN Service GmbH) als stellvertretendem Vorstandssprecher sowie den weiteren Vorstandsmitgliedern Martin Riedißer (LBBW Immobilien Kommunalentwicklung GmbH), Sebastian Pfeiffer (LESG), Dr. Matthias Rasch (Grundstücks-Gesellschaft Trave GmbH) und Dr. Paul Kowitz (DSK).
NHW-Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer bei ihrem Vortrag auf dem Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik. Foto: NHWDas Alte Gericht in Wiesbaden als Teil eines lebendigen Quartiers: In ihrem Vortrag erläuterte NHW-Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer, wie aus einer ungenutzten Großimmobilie ein kreativer Stadtbaustein geworden ist. Foto: NHWWas hat Städtebauförderung mit Demokratie zu tun? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die Studie "Städtebauförderung wirkt vielfach: Ein starker Motor für das Investitionsklima". Foto: NHW
Wir sind ein verlässlicher, kreativer und innovativer Partner bei der Entwicklung von Kommunen. Eine unserer Stärken ist das Fördermittelmanagement. Jedes Jahr sichern wir durchschnittlich mehr als 30 Prozent der Städtebaufördermittel in Hessen für unsere Auftraggeber und untermauern so unsere Marktführerschaft. Eine große Rolle spielt die analoge und digitale Partizipation der Öffentlichkeit mit Hilfe von interaktiven Beteiligungstools, die zum Mitmachen animieren. Mit unserem Know-How passen wir unser Angebot an neue Aufgabenstellungen an und entwickeln neue Tools - wie z.B. bei der kommunalen Wärmeplanung.
über 209 laufende Projekte in 2025
in 111 Kommunen
über 128 Veranstaltungen im Rahmen von Beteiligungen in 2025
rund 47 Mio. € akquirierte Städtebaufördermittel in 2025