Eine Reise durch die Zeit: ehemalige Flakkaserne Hasenhecke
Dort, wo nach dem Zweiten Weltkrieg viele Vertriebene und Geflüchtete als „Displaced Persons“ ein Zuhause fanden, stand im März die Geschichte des Quartiers im Mittelpunkt: Bei einem Rundgang durch die ehemalige Flakkaserne Hasenhecke erzählten Dirk Schumacher, vormaliger Geschäftsführer der NHW, und Hannelore Schmerbach, wie aus dem Notquartier ein lebendiges Wohnquartier wurde. Der Bogen der Entwicklung spannte sich vom Ankauf durch die damalige Hessische Heimstätte bis zur grünen, familienfreundlichen Zeilenbebauung, ausgezeichnet 1994 mit dem Deutschen Bauherrenpreis. Rund 60 Teilnehmende ließen sich auf diese Zeitreise ein, erinnerten sich an frühere Spielorte, alte Freundschaften und erste eigene Wohnungen. Organisiert vom „Silbertreff“ der Evangelischen Kirchengemeinde Wolfsanger-Bossental, bot der Nachmittag im Anschluss im Mietercafé viel Raum für Austausch. Mit Angeboten wie Jugendräumen, Kindergarten und Mietercafé ist die Hasenhecke ein Quartier mit Geschichte – und guten Perspektiven für die Zukunft.